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"Administration > Prozesskurvensätze"

Ein Prozesskurvensatz definiert eine Menge von Prozesskurven, auch Zielkurven genannt.

Die Prozesskurven legen zu bestimmten Farben die gewünschten Tonwertzuwächse fest, d. h. sie beschreiben das Ziel der Kalibrierung.

Es gibt:

Vordefinierte Prozesskurvensätze: diese sind von der Heidelberger Druckmaschinen AG mitge­liefert und können nicht verändert werden.

Benutzerdefinierte Prozesskurvensätze: diese können Sie selbst erzeugen. Klicken Sie dazu auf "Neu", um einen neuen anzulegen und öffnen Sie ihn, um ihn danach zu bearbeiten (siehe Prozesskurvensätze öffnen und bearbeiten ).

Tabellenspalte "Name"

Der Name eines vordefinierten Prozesskurvensatzes beginnt stets mit "HD". Beginnt ein Name mit "HD ISO" so liegt der Definition des Prozesskurvensatzes die ISO-Norm 12647-2 zugrunde.

Tabellenspalte "Status"

Es gibt 2 Status-Varianten:

von HD vordefiniert

benutzerdefiniert

Die Anzeige der vordefinierten Prozesskurvensätze kann gefiltert werden (siehe "Konfiguration > Vor­definierte Daten").

Tabellenspalte "Status der Stammdaten"(nur mit MDS)

Die Prozesskurvensätze werden in der lokalen Kalibrierdatenbank verwaltet. Wenn ein Stammdaten-Server (MDS) verwendet wird (siehe "Konfiguration > Stammdaten-Server"), werden die Prozesskur­vensätze zwischen der lokalen und der zentralen Stammdatenbank i. d. R. automatisch synchroni­siert.

Status "identisch": Synchronisation erfolgreich; lokale und zentrale Daten sind identisch.

Status "nicht identisch": Synchronisation nicht automatisch durchführbar; lokale und zentrale Daten sind nicht identisch. Dann ist der Button "Stammdaten aktualisieren" bedienbar.

"unbekannt": Synchronisation nicht durchführbar, da der Stammdaten-Server nicht bereit ist.

Eine automatische Synchronisation ist nicht möglich, wenn der Prozesskurvensatz in einem Kalibrier­datensatz verwendet wird. Dann müssen Sie manuell abgleichen, durch z. B.:

Löschen des Kalibrierdatensatzes; danach setzt die Synchronisation automatisch wieder ein.

Button "Stammdaten aktualisieren". Hiermit können Sie einen Prozesskurvensatz in der zentra­len Stammdaten-Datenbank durch die Version in der lokalen Kalibrierdatenbank ersetzen und damit einen Abgleich erzwingen. (Vorsicht: kann zu Inkonsistenzen mit anderen Systemen füh­ren, die gerade diesen Prozesskurvensatz aus dem MDS benutzen).

Erläuterung der Button-Leiste

"Stammdaten aktualisieren": s.o.

"Öffnen": Zeigt die Prozesskurven eines Prozesskurvensatzes an. Falls der Prozesskurvensatz vordefiniert ist oder in einem Kalibrierdatensatz verwendet wird, werden die Kurven im "Lese­modus" angezeigt; sie können dann nicht verändert werden.

"Neu" / "Kopieren": Der Name eines neuen bzw. kopierten benutzerdefinierten Prozesskurven­satzes darf folgende Zeichen nicht enthalten: \, /, :, *, ?, ", <, > |.

"Löschen": Der Prozesskurvensatz kann nur gelöscht werden, wenn er nicht in einem Kalibrier­datensatz oder einem Prozessstandard (definiert in der Color Toolbox) verwendet wird.

"Export": Export des Prozesskurvensatzes von der lokalen Datenbank in das Dateisystem. Ein Leerzeichen im Namen wird in "_" gewandelt. Dateiendung: "pcs" (Process Curve Set).

"Import": Import des Prozesskurvensatzes vom Dateisystem in die lokale Datenbank. Dateien­dung s.o. Es können auch ältere Datensätze mit der Endung "pst" ("Prozess Standard") impor­tiert werden.