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Option "Dokument-Einstellungen überschreiben"
Ist dieser Parameter aktiviert, werden Distiller-Parameter, die in den PostScript-Code der Dokumente eingebettet sind, durch die aktuellen Normalizer-Einstellungen überschrieben. Um sicher zu gehen, dass die Dokumente fehlerfrei bearbeitet werden, sollte diese Option in der Regel aktiviert sein.
Option "Einstellungen als PDF-Kommentar hinzufügen"
Ist dieser Parameter aktiviert, werden die für die Normalisierung verwendeten Parameter in Form von Textanmerkungen den PDF-Dokumenten hinzugefügt. Die Kommentare werden in zwei Formaten erzeugt:
•einmal als Tabelle der verwendeten Normalisierungs-Parameter
•und zusätzlich so formatiert, dass der Acrobat Distiller die verwendeten Parameter verwenden kann. Kopieren Sie hierzu den Inhalt der Anmerkungen in eine Text-Datei (z. B. im Windows Editor) und speichern Sie die Datei mit der Endung ".joboptions". Wenn Sie diese Datei in den entsprechenden Distiller-Zugriffspfad kopieren, können Sie die Parameter als Distiller-Voreinstellung verwenden.
Hinweis: Wenn eine PDF-Datei in den Prinect Workflow übernommen wird, werden die Normalisierungs-Einstellungen nicht als Anmerkung eingefügt, denn diese PDF-Datei ist durch eine externe Applikation (z. B. Acrobat Distiller) erzeugt worden, deren Parameter nichts mit den Einstellungen des Normalizers zu tun haben.
Option "ASCII-Format"
Hier wird der gesamte Text-Inhalt der PostScript-Dokumente in den erzeugten PDF-Dateien im ASCII-Format abgelegt. Diesen Parameter sollten Sie deaktivieren, da sonst unnötig große PDF-Dateien entstehen.
Auswahlliste "Kompatibilität"
Der Parameter "Kompatibilität" entspricht der gleichnamigen Distiller-Einstellung und betrifft nur die Erzeugung von PDF-Dokumenten aus PostScript-Dateien. In dieser Auswahlliste können Sie die PDF-Kompatibilitätsstufe einstellen, d. h. das von Normalizer erzeugte PDF-Format wird mit den Eigenschaften erzeugt, die der hier ausgewählten Acrobat-Version entsprechen. So werden z. B. Transparenzen nur von Acrobat-Versionen ab 5.0 (entsprechend PDF 1.4) unterstützt. Um einen möglichst sicheren Bearbeitungsprozess im Prinect Workflow zu gewährleisten, sollten Sie im Regelfall die Voreinstellung "Acrobat 4.0 (PDF 1.3)" unverändert lassen. Nur wenn PostScript-Dokumente bearbeitet werden sollen, welche die Unterstützung spezieller Eigenschaften benötigen, die nur mit neueren PDF-Versionen verfügbar sind, können Sie hier eine andere Kompatibilitätsstufe einstellen.
Begriffserläuterung: PDF/VT-Dokumente sind mehrseitige PDF-Dokumente, die für den Druck variabler Daten gedacht sind, z. B. für Serienbriefe. Solche Dokumente bestehen meist aus sehr vielen Seiten, welche in sogenannte "Datensätze" oder "Records" gegliedert sind.
Im Prinect Workflow benötigen PDF-Dokumente mit sehr vielen Seiten sehr lange zur Bearbeitung. In sehr vielen Fällen handelt es sich bei derartigen Dokumenten um variable Daten, in denen sich immer nur wenige Bestandteile ändern. Deshalb überprüft der Preflighter in PDF-VT-Dateien nur die ersten Records.
Die Funktionen im Bereich "PDF + PDF/VT" erlauben es, bei sehr umfangreichen PDF-Dokumenten die Bearbeitung abzubrechen oder das PDF-Dokument zu einem PDF/VT-Dokument zu konvertieren. In diesem Fall muss angegeben werden, wie viele Seiten ein Datensatz (Record) umfasst.
Im Feld "Maximale Anzahl Seiten im PDF" legen Sie fest, bis zu welcher Seitenzahl "einfache" PDF-Dateien standardmäßig bearbeitet werden sollen. Wird die eingetragene Anzahl überschritten, wird die Entscheidung "Wenn maximale Anzahl überschritten ist" wirksam:
•Abbrechen mit Fehler
Der Druckauftrag wird abgebrochen oder
•PDF zu PDF/VT konvertieren
Die PDF-Datei wird zu einer PDF/VT-Datei konvertiert. Mit dem Wert "Anzahl Seiten pro Datensatz" stellen Sie die Seitenzahl ein, die jeder PDF/VT-Datensatz ("Record") enthalten soll. Wird z. B. ein 1000-Seitiges PDF-Dokument zu PDF/VT konvertiert und ist die Anzahl der Seiten pro Datensatz 5, entstehen 200 Datensätze.
Option "Vorhandene PDF/VT-Informationen ändern"
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden bereits vorhandene PDF/VT-Informationen der eingehenden Dokumente entsprechend der Einstellungen in den Feldern "Maximale Anzahl Seiten im PDF" und "Anzahl Seiten pro Datensatz" geändert.
Mit dem "Barcode und VDP Editor" der Prinect PDF Toolbox ist es unter anderem möglich, Textmarken mit variablem Anteil ("dynamische Marken mit Platzhalter") zu erstellen. Die Marken werden als PDF-Ebenen mit dem Namen "Prinect VDP Marks (Variable Data Printing)" gekennzeichnet. Neben Barcodes und Textmarken können auch Bilder dynamisch eingefügt werden.
Begriffserklärung: "iVDP" steht für "industrial Variable Data Printing" und bezeichnet ein spezielles Dateiformat, das, ähnlich wie PDF/VT, variable Datensätze verwaltet und im Prinect Umfeld z. B. für die Gallus Labelfire-Digitaldruckmaschinen genutzt wird. Im Gegensatz zum PDF/VT-Format enthalten iVDP-Dateien nicht alle variablen Daten, sondern nur Verknüpfungen auf die jeweiligen Quellen. Die Berechnung der variablen Anteile wird nicht bereits beim der Erstellen der iVDP-Dateien durchgeführt, sondern erst während des Druckvorgangs. Die Vorteile des iVDP-Formats liegen u. a. in einer höheren Druckgeschwindigkeit und einer geringeren Dateigröße. Es ist vor allem für große Auflagen geeignet, bei dem die variablen Elemente aus Texten oder Barcodes bestehen. Für variable Bilder sollte weiterhin das PDF/VT-Format gewählt werden. Das gilt auch z. B. dann, wenn Dateien mit variablen Datensätzen zwischen verschiedenen Druckereien ausgetauscht werden sollen.
Hinweis: Bei der Erstellung von iVDP-Dateien ist darauf zu achten, dass die CSV-Dateien, welche die variablen Datensätze enthalten, in Verzeichnissen liegen, auf die der Prinect Server zugreifen kann – lokal oder in freigegebenen Verzeichnissen ("Netzwerk-Shares"). Außerdem müssen auf allen beteiligten Computern alle verwendeten Schriften installiert sein.
iVDP-Vorlage verwenden
Wählen Sie mit "Durchsuchen" die gewünschte iVDP-Vorlage aus. Die Vorlage muss in der Prinect Systemumgebung oder in der Netzwerk-Umgebung des Prinect Servers erreichbar sein. Das Füllen dieses Feldes ist optional; das Feld kann auch leer bleiben.
CSV-Tabelle aus Ordner verwenden
Mit "Durchsuchen" können Sie einen Ordner im Dateisystem auswählen, in dem genau eine CSV-Tabelle vorliegen muss. Dieser Ordner muss in der Prinect Systemumgebung oder in der Netzwerk-Umgebung des Prinect Servers erreichbar sein. Das Aufrufen eines Ordners, der eine CSV-Datei enthält, bietet den Vorteil, dass der Name der CSV-Tabelle nicht in der Sequenz fest eingestellt wird und damit variabel bleibt. Die Pfadangaben zum Ordner und zur CSV-Tabelle können auch als relativer Pfad eingetragen werden; sie werden dann relativ zum Auftragsordner interpretiert.
CSV-Tabelle nach Verwendung löschen
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden CSV-Tabellen gelöscht, sobald sie im Auftrag verwendet wurden. Ist diese Option nicht aktiviert, bleiben die CSV-Tabellen erhalten und sie werden in den Auftrag verschoben. Dann können die CSV-Tabellen zusammen mit dem Auftrag archiviert werden und sie stehen z. B. gegebenenfalls für Support-Klärungen zur Verfügung.
Mit dieser Option aktivieren Sie das Erzeugen von PDF/VT-Dateien aus vorhandenen iVDP-Dateien. Mit diesem Prozess werden also alle Datensätze, auf die in den iVDP-Dateien verwiesen wird, in PDF/VT-Dateien eingebettet. Hierzu benötigen Sie eine iVDP-Vorlage und die Datensätze in Form einer CSV-Tabelle (comma-separated values). Die iVDP-Dateien können mit der Prinect PDF Toolbox mit dem "Barcode & VDP Editor" erzeugt werden. Hierbei wird auch eine CSV-Tabelle erzeugt, die u. A. die Anzahl der Datensätze enthält.
Hinweis: Bei der Erstellung von PDF/VT aus iVDP-Dateien werden alle verfügbaren Normalizer-Engines parallel genutzt, was eine hohe Performance für diesen Prozess ermöglicht.
Anzahl Datensätze
Ist die Option "PDF/VT aus iVDP erzeugen" aktiviert, können Sie hier die Anzahl der Datensätze, die in die PDF/VT-Datei übernommen werden sollen, eingeben, wenn die Anzahl der Datensätze nicht durch eine CSV-Datei im System bekannt ist, d. h. wenn nur Zählermarken genutzt werden. Sie können auch eine kleinere Anzahl eingeben, wenn nur ein Teil der Datensätze in eine PDF/VT-Datei übernommen werden soll.
Anzahl Datensätze pro Datei
Ist die Option "PDF/VT aus iVDP erzeugen" aktiviert, können Sie hier einstellen, wie viele Datensätze eine aus einer iVDP-Datei erzeugte PDF/VT-Datei maximal enthalten darf. Ist diese Grenze erreicht, wird eine neue PDF/VT-Datei erzeugt. Auf diese Weise können Sie die PDF/VT-Erzeugung im Parallel-Betrieb von mehreren Normalisierungs-Engines ausführen lassen.
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