Prinzip der Kalibrierung anhand der Prozesskalibrierung
Lesen Sie bitte die Erläuterungen zu den Begriffen Nominalwert, Messwert und Prozesswert (siehe Begriffe zum Thema Punktzuwachs ).
•Sie haben eine Sollwert-Kurve bzw. Prozesskurve. Eingangswerte = Nominalwerte
Ausgangswerte = Prozesswerte.
Diese Kurve bildet den gewünschten, also idealen Druckprozess ab.
•Sie haben eine Istwert-Kurve bzw. Messwertkurve.
Eingangswerte = Nominalwerte
Ausgangswerte = Messwerte.
•Kalibrierkurve: diese wird wie folgt aus der Prozesskurve und der Messkurve ermittelt (siehe auch nachfolgendes Bild):
Die tatsächliche Flächendeckung für den Nominalwert 50% soll gemäß Prozesskurve z. B. 65% betragen. Dieser Tonwert wird jedoch nicht beim Nominalwert von 50% erreicht, sondern gemäß Messkurve beim Nominalwert 47% für dieses Beispiel. Die Kalibrierkurve ordnet deshalb dem Eingangstonwert 50% den Tonwert 47% zu.
Das bedeutet, dass in den Eingangsdaten der Eingangstonwert von 50% durch den Tonwert 47% vor dem Rastern ersetzt wird.
Erstellung einer Kalibrierkurve (Prozesskalibrierung)