Register "Druckmarken-Einstellungen" für Labelfire 340-Druckmaschinen

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Hinweis: Die Druckmarken-Einstellungen unterscheiden sich je nachdem, für welchen Maschinentyp die ausgewählte PagePrint-Sequenz eingerichtet ist. Siehe auch:

·Register "Druckmarken-Einstellungen" für Toner-basierte Digitaldruckmaschinen (Heidelberg Versafire) und CTP-Geräte und

·Register "Druckmarken-Einstellungen" für Primefire 106-Druckmaschinen.

Die verfügbaren Marken-Optionen sind an die Labelfire 340-Druckmaschine angepasst, d. h. es wer­den nur die Marken-Typen "PQC-Streifen", "Stanzmarke", "Sensotec-Marke", "Registermarke" und "Info Text" angeboten.

Markentyp "PQC-Streifen"

PQC-Streifen (Print Quality Control) sind spezielle Qualitäts-Kontrollmarken, die für den Etiketten­druck benötigt werden. Die Höhe des Streifens (in mm) wird vom oberen Rand der Druckbahn aus gemessen.

Markentyp "Stanzmarke"

Für die Stanzen-Synchronisation in der Labelfire 340-Druckmaschine wird eine spezielle Marke benötigt. Hierbei handelt es sich um ein Rechteck, dessen Höhe, Breite und Position definiert werden kann. Standardmäßig hat diese Marke die Form eines Quadrats mit einer Kantenlänge von 1 cm an der Position [0,0] (linke, obere Ecke).

Mit den Werten "X" und "Y" stellen Sie den Abstand der Stanzmarken zu den Sujets in horizontaler und vertikaler Richtung ein.

Mit den Werten "Höhe" und "Breite" stellen Sie die Größe der Stanzmarken ein.

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Hinweis: Sensotec- und Stanzmarken werden auf der Labelfire immer "farbrein", d. h. ohne Farbmanagement, in 100% Schwarz ausgegeben.

Markentyp "Sensotec-Marke"

Sensotec-Marken sind spezielle Marken, die zur automatischen Registerregelung verwendet werden.

Mit den Werten "X" und "Y" stellen Sie den Abstand der Sensotec-Marken zu den Sujets in horizon­taler und vertikaler Richtung ein.

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Hinweis: Sensotec- und Stanzmarken werden auf der Labelfire immer "farbrein", d. h. ohne Farbmanagement, in 100% Schwarz ausgegeben.

Digitaldruckwerk ist Master / Slave

Wenn in einem Druckauftrag zusätzlich zur Digitaldruck-Ausgabe weitere Farben z. B. im Flexodruck ausgegeben werden sollen, ist es wichtig festzulegen, ob der Digitaldruck zuerst erfolgt oder im Anschluss an den Flexodruck. Wenn der Startcode erst mit dem Digitaldruck eingedruckt wird, die Flexo-Farben jedoch zuerst gedruckt werden, kann dies zu viel Makulatur führen.

Es wird grundsätzlich immer in der Reihenfolge gedruckt, in der die Druckwerke angeordnet sind. Für die Master / Slave-Einstellung gilt Folgendes:

Wenn Sie die Einstellung "Master" wählen, wird der Startcode vom Digitaldruck ausgegeben. Wenn die Flexodruck-Farbwerke dem Digitaldruck vorgeschaltet sind, werden zuerst die Flexo-Farben gedruckt (obwohl sie "Slave" sind), dann folgt der Digitaldruck.

Wenn Sie die Einstellung "Slave" wählen, wird der Startcode von der ersten (Flexo-) Farbe, die gedruckt wird, ausgegeben. Das Digitaldruckwerk ist "Slave" und gibt dann die letzte Marke aus.

Registermarken und Sonderfarbfelder

In diesem Bereich können Sie Registermarken und/oder Sonderfarbfelder ausgeben.

Sonderfarbfelder sind Messstreifen, die aus mit Sonderfarben gefüllten Feldern bestehen. Hiermit können Sonderfarben auf dem Substrat ausgemessen werden.

Die Registermarken für Labelfire-Druckmaschinen sind so aufgebaut, dass jeweils eine Farbe als Kreuz gegen einen schwarzen, umschließenden Kreis korrigiert wird. Die Marken werden seitlich am Sujet platziert, entweder eine links oben und eine rechts unten oder jeweils links und rechts zwei Marken.

Position

Mit den Werten "X" und "Y" stellen Sie den Abstand der Registermarken und/oder der Sonderfarb­streifen zu den Sujets in horizontaler und vertikaler Richtung ein. Die Position bezieht sich auf den Falzbogen.

Im Feld "Marken pro Seite" definieren Sie die Anzahl der Registermarken jeweils auf der rechten und der linken Seite des Substrats. Es können maximal 2 Registermarken pro Seite ausgegeben werden. Im Beispiel sind jeweils 2 Marken pro Seite aktiviert:

Im Feld "Marken pro Seite" definieren Sie die Anzahl der Registermarken jeweils auf der rechten und der linken Seite des Substrats. Im Beispiel sind jeweils 2 Marken pro Seite aktiviert:

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Sonderfarbfelder

Wenn Sie diese Option aktivieren, werden Messstreifen, die aus Sonderfarb-Feldern bestehen, ausge­druckt. Sonderfarb-Messstreifen können gemeinsam mit Registermarken oder alleinstehend ausgege­ben werden. Werden Registermarken und Sonderfarbfelder gemeinsam aktiviert, kann der Abstand des Sonderfarb-Messstreifens zur Registermarke eingestellt werden. Dies ist der Abstand der unteren Kante des Sonderfarb-Messstreifens zur oberen Kante der rechten, unteren Registermarke, d. h. der Sonderfarb-Messstreifen liegt oberhalb der rechten, unteren Registermarke.

Registermarken und Sonderfarb-Messstreifen werden auf einer Linie übereinander angeordnet. Die Farbfelder haben eine Größe von 6mm x 6mm.

Beschriftung

Wahlweise können Sie eine Beschriftung der Marken aktivieren.

Markentyp "Info-Text"

Mit dieser Option können Sie spezielle Text-Marken definieren, indem Sie einen entsprechenden Text in das Editierfeld eingeben. Hier können Sie z. B. Informationen zu speziellen Ausgabe-Optionen oder Anmerkungen zum Finishing eintragen.

Abstände X und Y

In den Feldern "X" und "Y" definieren Sie die Position der Marke, ausgehend vom Bezugspunkt in der linken, unteren Ecke des Sujets.

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Hinweis: Der Winkel für Info-Text-Marken ist für Labelfire-Maschinen auf 90° (gegen den Uhrzeigersinn) voreingestellt. Damit soll vermieden werden, dass die Info-Text-Marke verse­hentlich quer über dem Nutzen verläuft.

Marken-Bestandteile

Eine Info-Text-Marke enthält folgende Komponenten:

Auftragsnummer

Auftragstyp (im Beispiel "Records", da es sich um ein PDF/VT-Dokument handelt)

Datum, Uhrzeit

Ausgabebedingung

Text des Eingabefelds "Info-Text"

Die Marken werden am rechten Rand des Sujets platziert. Falls Farbmarken und Info-Text nicht auf einer gemeinsamen vertikalen Linie angeordnet sind, wird die Info-Text-Marke am unteren Segment-Rand platziert.

Die Schriftgröße wird automatisch so eingestellt, dass der Text den verfügbaren Platz automatisch ausnutzt.

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