Neu erzeugen
Kalibriergruppe neu erzeugen
1. Klicken Sie auf "Prozesskalibrierung".
2. Klicken Sie auf den Button "Neu".
3. Dialog "Erzeuge Kalibriergruppe": Tragen Sie einen Namen für die Gruppe ein und wählen Sie die gewünschten Parameter aus (siehe auch Abschnitt "Begriffe zum Thema Kalibrierdaten").
Hinweis: Um eine Kalibriergruppe für den Tintenstrahldruck zu erzeugen, wählen Sie ein konkretes Inkjet-Gerät oder alternativ das Gerät "Generisch" aus, sowie als Kategorie die Kategorie "Inkjet". Kalibrierdatensatz neu erzeugen (Prozesskalibrierung)
1. Klicken Sie auf "Prozesskalibrierung".
2. Selektieren Sie die gewünschte Kalibriergruppe und öffnen Sie diese.
3. Klicken Sie auf den Button "Neu".
• "Name": Name des neuen Kalibrierdatensatzes
• Bereich "Farbe": Hier definieren Sie alle Farben, für die dieser Kalibrierdatensatz eine Kalibrierkurve enthalten soll.
- "Prozessfarbe(n)": Hier wählen Sie eine einzelne Farbe oder eine Menge von Farben der Prozessfarben CMYK aus.
"Wähle Farben..." (am Ende der Auswahlliste "Farben"): Für die Kalibrierung eines MultiColor-Druckprozesses können Sie hier die Farben auswählen.
"Verwende den Datensatz auch für Sonderfarben": Ist diese Option gesetzt, so steht die Kalibrierkurve der gewählten Farbe auch für die Kalibrierung von Sonderfarben zur Verfügung, die ggf. in einem Auftrag vorkommen können.
- "Sonderfarbe": Sie können für jede einzelne Sonderfarbe eine Kalibrierkurve erzeugen. Der Name der Farbe kann optional einer Farbtabelle entnommen werden.
- "Jede Sonderfarbe": Sie können eine Kalibrierkurve erzeugen, die für alle vorkommenden Sonderfarben gültig ist.
• Bereich "Rasterung": Rasterspezifische Parametrierung.
• "Medium": Über die Auswahl des Geräts für die Kalibriergruppe ist auch die Auswahl der zur Verfügung stehenden Medien festgelegt, die hier angezeigt wird.
• "Prozesskurvensatz": Wählen Sie einen Prozesskurvensatz, der zusammen mit den Messdaten zur Erstellung der Kalibrierkurven benutzt werden soll.
Siehe Prozesskurve / Prozesskurvensatz in Abschnitt "Begriffe zum Thema Punktzuwachs". Siehe auch Abschnitt ""Administration > Prozesskurvensätze"".
“Verwende generischen Multiprozesskurvensatz”: Ist diese Option gesetzt, verwendet der neue Datensatz als Zielkurven den in der Auswahlliste gewählten Prozesskurvensatz. Zusätzlich wird durch eine Markierung des Datensatzes angezeigt, dass er den sogenannten generischen Multiprozesskurvensatz verwendet.
• "Druckparameter": Druckparameter beschreiben die Eigenschaften eines Druckprozesses nach der Plattenerstellung, siehe Abschnitt ""Administration > Druckparameter"".
• "Eigenschaften des Kalibrierdatensatzes":
- "Anzahl der Messwertkurven pro Farbe": Für jede Farbe können bis zu drei Messwertkurven gemittelt werden.
- "Schön-/Widerdruck": In dieser Auswahlliste können Sie wählen, ob der Kalibrierdatensatz auf Schön- und Widerdruck, nur auf den Schöndruck oder nur auf den Widerdruck angewendet werden soll.
- "Testform": Siehe auch Abschnitt ""Administration > Testformen" (nur im Expertenmodus)".
4. Klicken Sie auf "OK". Ein neuer Kalibrierdatensatz wird erzeugt.
Alle wesentlichen Parameter, die Sie beim Erstellen eines Kalibrierdatensatzes eingestellt haben, werden in der geöffneten Kalibriergruppe für die jeweiligen Kalibrierdatensätze in Tabellenform angezeigt ("Farben", "Rastersystem" usw.).
Mittelwertbildung bei den Messkurven in Übersicht
Übersicht: Mittelwertbildung von Messkurven; M=Messkurve
Farben | Maximal drei Messkurven pro Farbe | Mittelwertbildung über die Kurven einer Farbe |
|---|---|---|
Cyan | M1 M2 M3 | M1 bis M3 gemittelt => Kalibrierkurve für Cyan |
Magenta | M4 M5 M6 | M4 bis M6 gemittelt => Kalibrierkurve für Magenta |
Yellow | M7 M8 M9 | M7 bis M9 gemittelt => Kalibrierkurve für Yellow |
Black | M10 M11 M12 | M10 bis M12 gemittelt => Kalibrierkurve für Black |
Sonderfarbe | M1 M2 M3 | M1 bis M3 gemittelt => Kalibrierkurve für diese Sonderfarbe |
Kalibrierdatensatz neu erzeugen durch Kopieren
Sie können einen neuen Kalibrierdatensatz erzeugen, indem Sie einen bestehenden Datensatz kopieren:
1. Klicken Sie auf "Prozesskalibrierung".
2. Selektieren Sie die gewünschte Kalibriergruppe und öffnen Sie diese.
3. Selektieren Sie den gewünschten Quelldatensatz.
4. Klicken Sie auf den Button "Kopieren".
Der Dialog ist der gleiche wie in Abschnitt "Kalibrierdatensatz neu erzeugen (Prozesskalibrierung)" beschrieben, nur dass beim Kopieren zusätzlich eine iterative Kalibrierung möglich ist.
Iterative Kalibrierung
Mit der iterativen Kalibrierung kann ein neuer Kalibrierdatensatz auf der Basis einer bereits kalibriert angedruckten Testform erstellt werden.
Hierzu wird aus den Messwerten der kalibriert angedruckten Testform die für den Andruck verwendete Prozesskalibrierung ("alter" Prozesskalibrierungsdatensatz) herausgerechnet. Als Resultat entsteht ein neuer Datensatz mit angepassten Messwerten, der für eine "neue" Prozesskalibrierung verwendet werden kann.
Arbeiten mit der Funktion Iterative Kalibrierung
1. Messen Sie die kalibriert angedruckte Testform aus.
2. Erstellen Sie mit "Neu" einen Datensatz (Datensatz mit Originalwerten) und tragen Sie die gemessenen Werte ein.
3. Selektieren Sie diesen Datensatz und wählen Sie "Kopieren".
4. Wählen Sie im Feld "Name" einen Namen für den neuen Kalibrierdatensatz, der für die neue Prozesskalibrierung verwendet werden soll.
5. Aktivieren Sie das Optionsfeld "Testform ist kalibriert angedruckt worden".
6. Wählen Sie in der Auswahlliste "Datensatz" den alten Prozesskalibrierungsdatensatz aus, der bei der kalibrierten Ausgabe der Testform verwendet wurde.
7. Klicken Sie auf "Ok", um den neuen Datensatz zu erstellen.